Das Hunderlei Rudel erweitert sich

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Da Mauras Züchterin in Graz lebt, haben wir unsere Familienferien im sommer so geplant, dass wir die vier Labradorwelpen aus dem B-Wurf besuchen konnten. Der B-Wurf ist ein süsses Kleeblatt bestehend aus drei Mädels und einem "Hahn" im Korb :-)

Und so fuhren wir nach einem Abstecher nach Italien, wo wir einen wunderschönen Tag an Strand verbrachten in richtung Österreich und Hundewelpen. Bereits am Abend des Tages unserer Ankunft durften wir die Welpen kennen lernen, welche wir bislang von Fotos und Filmen kannten.

Alle vier waren neugierig, aufgeschlossen, freundlich und natürlich super süss - wie das bei allen Hundewelpen ist. So haben wir neben einigen Sehenswürdigkeiten von Graz und Umgebung auch ganz viel von den vier Welpen gesehen - auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, welches denn unser neues Familienmitglied werden würde.

 

Maura - zu Besuch in Österreich

Juli 2016 - CC

Dies änderte sich jedoch bis zum Abreisetag. Die kleine Hündin mit dem rosa Halsband war auffällig oft in meiner Nähe und suchte besonders viel Kontakt zu mir. Aslo einigten sich die Züchterin und ich darauf, dass dieser "Seelenhund" schon bald die lange Reise in die Schweiz antreten darf - sobald die Süsse alt genug für die Abgabe ist. Der Name stand schon vorher fest und so wurde aus Fräulein Rosa unsere Maura.

 

Und so kam es, dass wir nach einer knappen Woche Graz zwar noch ohne hund heim fuhren, aber dennoch mit der Gewissheit, dass sie bald bei uns einziehen würde und somit die Abholung difinitiv organisiert werden musste. Auch der Garten und das Haus mussten welpensicher gemacht werden (soweit das überhaupt möglich ist, es teilen ja nicht alle Welpen dieselben Vorlieben), wobei zeitweise kurz Panik aufkam, da es doch ein grosses Unterfangen ist, einen dritten Hund aufzunehmen und auszulasten. Da warter man über ein Jahr auf diesen Hund und "plötzlich" steht der Ainzug so kurz bevor! Die daraufflogenden zwei Wochen bestanden aus viel Organisatorischem - viele Telefonate und Nachrichten hin und her zwischen Züchterin und mir und Stefanie und mir.

Der Name auf dem Stammbaum des kleinen Fellknäuels mausste auch noch ergänzt werden. Der Rufname Maura stand schon länger fest, da es sich um den B-Wurfs der Zuchstätte handelt, sollte daher der ofiziell eingetragene Name mit "B" starten. Die Züchterin war sehr nett und liess uns diesbezüglich völlig freie Hand und wir haben uns nach etwas Überlegen für die wohlklingenden Variante Brana Maura (Danke Stefanie) festgelegt. Brana bedeutet im Galischen unter anderem edel, erhaben... somit haben wir eine edle Maura :-)

Durch die Besuche habe ich auch gesehen, wo die Züchterin lebt und welche Alltagsgeräusche die Welpen sicherlich kennen werden und worauf ich auchten muss, damit wir mit Maura gut durch den alltag kommen. Kein Züchter kann aus Sicht der Prägung eine 100% optimale Umwelt bieten. So lebt Mauras Züchterin eher ruhig mit wenig Verkehr, so dass ich bereits vormerkte, dass ich einen speziellen Fokus auf Verkehr legen werde, wie Lastwagen, Autos, Züge, Töff etc. Dafür sind alle Welpen bereits mehrfach Auto gefahren. Das Kleeblatt durfte sich auch relativ frei im Garten bewegen und haben dadurch bereits verschiedene Untergründe kennengelernt. Auch hat mit die Züchterin berichtet, dass die Welpen ihr Geschäft fast immer im Garten erledigen.

Ansonsten bekommt Maura den "Hier" Pfiff bereits bei der Fütterung konditioniert. Diesen werde ich weiter festigen und sicherlich nutzen, denn zum einen benutze ich bereits im Alltag oft die Hundepfeife und des weiteren sind Signale, die bereits seit Welpenalter konditioniert wurden, extrem stark im Hund verankert.

 

Abschliessend kann ich nur schreiben, die Zeit hat sich total gelohnt - es war wine wunderschöne Erfahrung die Welpen einige Tage immer wieder beobachten zu können und kennen zu lernen. Herzlichen Dank an Gabriela! Sollte der Züchter so weit weg sein, dass man seinen zukünftigen Welpen nicht regelmässig besuchen kann, dann sollte man sich die Zeit nehmen und entweder mehrmals kurz oder einmal länger die Hunde besuchen. Es lohnt sich definitiv!

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