Allerlei Hunde - Geschichten von Hunderlei

Hier finden Interessierte weitere Infos zu unseren Hunden und Geschichten aus dem Hundehalter-Alltag. Sei es, wie Milou und Maura zum Hunderlei Rudel gestossen sind, welches unsere Kriterien für die jeweilige Rasse waren, Beschäftigungsideen oder weitere hoffentlich spannende Erzählungen aus Hunderhalter und Trainer Alltag. Wir möchten mit diesen Berichten unsere Erfahrungen mit euch teilen - vielleicht können wir so den einen oder anderen Tipp geben oder ihr findet Spass daran uns auf unseren Abenteuern zu begleiten.

🐾 Unsere Senioren – Spotty und Lenny

Zwei Charakterköpfe, die meinen Weg geprägt haben

Manchmal denke ich zurück an die Anfänge – und dann stehen vor allem zwei Hunde im Mittelpunkt: Spotty und Lenny. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein, und doch haben beide meinen Weg entscheidend geprägt.

Spotty kam als junger Hund aus dem Tierschutz zu uns. Quirlig, aufgeweckt und manchmal stur – er hat meine Leidenschaft für Hundehaltung und -erziehung geweckt. Mit ihm besuchte ich Kurse, probierte Agility aus und fand im Mantrailing eine Beschäftigung, die uns bis heute Freude macht. Besonders schön war die Zeit, als meine Tochter ihn im Kindergartenalter in die Hundeschule begleitete und später sogar im Agility führte – eine Erfahrung, die ihre Beziehung bis heute prägt.

Mit den Jahren hat sich Spotty verändert: aus dem hibbeligen, nervösen Junghund wurde ein schlauer Senior, der genau weiss, wie er seinen Vorteil bekommt. Er ist immer noch spritzig und motiviert, für fast jeden Spass zu haben. Heute merkt man ihm das Alter an – mit über 13 Jahren, Morbus Addison und einer grossen Empfindlichkeit gegenüber Kälte braucht er mehr Rücksicht. Trotzdem bleibt er ein Hund, der mich viel gelehrt hat: über Geduld, Anpassung und die Freude am gemeinsamen Weg.

Lenny, unser Entlebucher Sennenhund ohne Papiere, ist der gemütliche Gegenpol. Zuhause verschmust und anhänglich, draussen eigenständig und rassetypisch loyal. Er bewacht zuverlässig „seinen Hof“ – sprich unser Haus – und bringt im Spiel viel Körperlichkeit mit, begleitet von seiner typischen Geräuschfreude.

Als junger Hund ist Lenny leider einmal „drunter“ gekommen – ein Erlebnis, das ihn geprägt hat und auch mich. Heute würde ich vieles anders angehen, doch damals haben wir gemeinsam einen Weg gefunden. Diese Erfahrung hat unsere Bindung noch enger gemacht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und individuell auf jeden Hund einzugehen.

Mittlerweile hört Lenny schlecht. Maura hat deshalb seinen „Wachhund‑Job“ übernommen und gibt den Impuls fürs Bellen. Wenn Lenny es nicht verpasst, macht er aber immer noch mit vollem Elan mit – ganz typisch er. Körperlich geht es ihm nicht mehr so gut. Trotz Physio und Schmerztherapie läuft er nicht mehr rund, und seine Baustellen lassen sich nicht wegtrainieren. Gleichzeitig hat das schlechte Hören auch einen Vorteil: Silvester ist für ihn endlich entspannter geworden. Viele Jahre war er durch die Knallerei extrem gestresst, egal ob Silvester oder 1. August. Wir haben alles versucht – Bachblüten, Thundershirt, Musik, geschlossene Fenster – nichts half wirklich. Erst Medikamente konnten ihm die nötige Ruhe geben. Heute freue ich mich für ihn, dass er diese Angst hinter sich lassen darf.

Und ja – durch ihr Alter haben beide mittlerweile ihre Medikamente, in verschiedenen Dosierungen morgens wie abends. Manchmal fühlt es sich fast ein bisschen wie im Spital an – nur die Pillendose mit Wochenaufteilung fehlt noch.

✨ Rückblick und Bogen zur Zucht

Spotty und Lenny sind wunderbare Hunde, die mich geprägt haben – jeder auf seine Art. Ihre Geschichten haben mir gezeigt, wie vielfältig Hundeleben sein können: ein quirliger Hund aus dem Auslandstierschutz und ein loyaler Entlebucher ohne Papiere. Es waren keine schlechten Erfahrungen, im Gegenteil – ich habe beide unheimlich gerne und sie haben mir viel gegeben.

Guter Tierschutz ist für mich wertvoll und wichtig, und Spotty ist das beste Beispiel dafür, wie ein Hund aus dem Tierschutz ein Leben bereichern kann. Gleichzeitig haben mir beide gezeigt, dass ich meinen eigenen Weg gehen möchte: mit klaren Regeln, Gesundheitstests und Zulassungen. Deshalb war für mich klar: Wenn ich züchte, dann nur nach SKG- und FCI‑Regeln. Diesen Weg gehe ich heute mit Bramley tree’s Labrador – aus Überzeugung und mit dem Ziel, gesunde, wesensfeste und arbeitsfreudige Hunde hervorzubringen.

 

🌙 Abschließende Gedanken

Mit älteren Hunden merkt man plötzlich, dass nicht mehr alles selbstverständlich ist. Es tauchen neue Fragen auf: Soll ich meinen Hund noch impfen? Verträgt er eine Narkose? Kann ich ihn guten Gewissens für die nächsten Sommerferien zum Sitter geben – oder geht das nicht mehr?

Bei jedem Tierarztbesuch wird uns bewusst, wie endlich die gemeinsame Zeit ist. Gerade bei unseren Hunden, die oft nicht viel älter als zehn Jahre werden, lernen wir, dass jeder Tag zählt. Ab einem gewissen Alter dürfen wir dankbar sein für jede Woche, die uns geschenkt wird – und genau diese Dankbarkeit macht das Leben mit Senioren so besonders.

🐾 Unsere Senioren – Spotty und Lenny

Zwei Charakterköpfe, die meinen Weg geprägt haben

Manchmal denke ich zurück an die Anfänge – und dann stehen vor allem zwei Hunde im Mittelpunkt: Spotty und Lenny. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein, und doch haben beide meinen Weg entscheidend geprägt.

Spotty kam als junger Hund aus dem Tierschutz zu uns. Quirlig, aufgeweckt und manchmal stur – er hat meine Leidenschaft für Hundehaltung und -erziehung geweckt. Mit ihm besuchte ich Kurse, probierte Agility aus und fand im Mantrailing eine Beschäftigung, die uns bis heute Freude macht. Besonders schön war die Zeit, als meine Tochter ihn im Kindergartenalter in die Hundeschule begleitete und später sogar im Agility führte – eine Erfahrung, die ihre Beziehung bis heute prägt.

Mit den Jahren hat sich Spotty verändert: aus dem hibbeligen, nervösen Junghund wurde ein schlauer Senior, der genau weiss, wie er seinen Vorteil bekommt. Er ist immer noch spritzig und motiviert, für fast jeden Spass zu haben. Heute merkt man ihm das Alter an – mit über 13 Jahren, Morbus Addison und einer grossen Empfindlichkeit gegenüber Kälte braucht er mehr Rücksicht. Trotzdem bleibt er ein Hund, der mich viel gelehrt hat: über Geduld, Anpassung und die Freude am gemeinsamen Weg.

Lenny, unser Entlebucher Sennenhund ohne Papiere, ist der gemütliche Gegenpol. Zuhause verschmust und anhänglich, draussen eigenständig und rassetypisch loyal. Er bewacht zuverlässig „seinen Hof“ – sprich unser Haus – und bringt im Spiel viel Körperlichkeit mit, begleitet von seiner typischen Geräuschfreude.

Als junger Hund ist Lenny leider einmal „drunter“ gekommen – ein Erlebnis, das ihn geprägt hat und auch mich. Heute würde ich vieles anders angehen, doch damals haben wir gemeinsam einen Weg gefunden. Diese Erfahrung hat unsere Bindung noch enger gemacht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und individuell auf jeden Hund einzugehen.

Mittlerweile hört Lenny schlecht. Maura hat deshalb seinen „Wachhund‑Job“ übernommen und gibt den Impuls fürs Bellen. Wenn Lenny es nicht verpasst, macht er aber immer noch mit vollem Elan mit – ganz typisch er. Körperlich geht es ihm nicht mehr so gut. Trotz Physio und Schmerztherapie läuft er nicht mehr rund, und seine Baustellen lassen sich nicht wegtrainieren. Gleichzeitig hat das schlechte Hören auch einen Vorteil: Silvester ist für ihn endlich entspannter geworden. Viele Jahre war er durch die Knallerei extrem gestresst, egal ob Silvester oder 1. August. Wir haben alles versucht – Bachblüten, Thundershirt, Musik, geschlossene Fenster – nichts half wirklich. Erst Medikamente konnten ihm die nötige Ruhe geben. Heute freue ich mich für ihn, dass er diese Angst hinter sich lassen darf.

Und ja – durch ihr Alter haben beide mittlerweile ihre Medikamente, in verschiedenen Dosierungen morgens wie abends. Manchmal fühlt es sich fast ein bisschen wie im Spital an – nur die Pillendose mit Wochenaufteilung fehlt noch.

✨ Rückblick und Bogen zur Zucht

Spotty und Lenny sind wunderbare Hunde, die mich geprägt haben – jeder auf seine Art. Ihre Geschichten haben mir gezeigt, wie vielfältig Hundeleben sein können: ein quirliger Hund aus dem Auslandstierschutz und ein loyaler Entlebucher ohne Papiere. Es waren keine schlechten Erfahrungen, im Gegenteil – ich habe beide unheimlich gerne und sie haben mir viel gegeben.

Guter Tierschutz ist für mich wertvoll und wichtig, und Spotty ist das beste Beispiel dafür, wie ein Hund aus dem Tierschutz ein Leben bereichern kann. Gleichzeitig haben mir beide gezeigt, dass ich meinen eigenen Weg gehen möchte: mit klaren Regeln, Gesundheitstests und Zulassungen. Deshalb war für mich klar: Wenn ich züchte, dann nur nach SKG- und FCI‑Regeln. Diesen Weg gehe ich heute mit Bramley tree’s Labrador – aus Überzeugung und mit dem Ziel, gesunde, wesensfeste und arbeitsfreudige Hunde hervorzubringen.

 

🌙 Abschließende Gedanken

Mit älteren Hunden merkt man plötzlich, dass nicht mehr alles selbstverständlich ist. Es tauchen neue Fragen auf: Soll ich meinen Hund noch impfen? Verträgt er eine Narkose? Kann ich ihn guten Gewissens für die nächsten Sommerferien zum Sitter geben – oder geht das nicht mehr?

Bei jedem Tierarztbesuch wird uns bewusst, wie endlich die gemeinsame Zeit ist. Gerade bei unseren Hunden, die oft nicht viel älter als zehn Jahre werden, lernen wir, dass jeder Tag zählt. Ab einem gewissen Alter dürfen wir dankbar sein für jede Woche, die uns geschenkt wird – und genau diese Dankbarkeit macht das Leben mit Senioren so besonders.

🐾 Unsere Senioren – Spotty und Lenny

Zwei Charakterköpfe, die meinen Weg geprägt haben

Manchmal denke ich zurück an die Anfänge – und dann stehen vor allem zwei Hunde im Mittelpunkt: Spotty und Lenny. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein, und doch haben beide meinen Weg entscheidend geprägt.

Spotty kam als junger Hund aus dem Tierschutz zu uns. Quirlig, aufgeweckt und manchmal stur – er hat meine Leidenschaft für Hundehaltung und -erziehung geweckt. Mit ihm besuchte ich Kurse, probierte Agility aus und fand im Mantrailing eine Beschäftigung, die uns bis heute Freude macht. Besonders schön war die Zeit, als meine Tochter ihn im Kindergartenalter in die Hundeschule begleitete und später sogar im Agility führte – eine Erfahrung, die ihre Beziehung bis heute prägt.

Mit den Jahren hat sich Spotty verändert: aus dem hibbeligen, nervösen Junghund wurde ein schlauer Senior, der genau weiss, wie er seinen Vorteil bekommt. Er ist immer noch spritzig und motiviert, für fast jeden Spass zu haben. Heute merkt man ihm das Alter an – mit über 13 Jahren, Morbus Addison und einer grossen Empfindlichkeit gegenüber Kälte braucht er mehr Rücksicht. Trotzdem bleibt er ein Hund, der mich viel gelehrt hat: über Geduld, Anpassung und die Freude am gemeinsamen Weg.

Lenny, unser Entlebucher Sennenhund ohne Papiere, ist der gemütliche Gegenpol. Zuhause verschmust und anhänglich, draussen eigenständig und rassetypisch loyal. Er bewacht zuverlässig „seinen Hof“ – sprich unser Haus – und bringt im Spiel viel Körperlichkeit mit, begleitet von seiner typischen Geräuschfreude.

Als junger Hund ist Lenny leider einmal „drunter“ gekommen – ein Erlebnis, das ihn geprägt hat und auch mich. Heute würde ich vieles anders angehen, doch damals haben wir gemeinsam einen Weg gefunden. Diese Erfahrung hat unsere Bindung noch enger gemacht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und individuell auf jeden Hund einzugehen.

Mittlerweile hört Lenny schlecht. Maura hat deshalb seinen „Wachhund‑Job“ übernommen und gibt den Impuls fürs Bellen. Wenn Lenny es nicht verpasst, macht er aber immer noch mit vollem Elan mit – ganz typisch er. Körperlich geht es ihm nicht mehr so gut. Trotz Physio und Schmerztherapie läuft er nicht mehr rund, und seine Baustellen lassen sich nicht wegtrainieren. Gleichzeitig hat das schlechte Hören auch einen Vorteil: Silvester ist für ihn endlich entspannter geworden. Viele Jahre war er durch die Knallerei extrem gestresst, egal ob Silvester oder 1. August. Wir haben alles versucht – Bachblüten, Thundershirt, Musik, geschlossene Fenster – nichts half wirklich. Erst Medikamente konnten ihm die nötige Ruhe geben. Heute freue ich mich für ihn, dass er diese Angst hinter sich lassen darf.

Und ja – durch ihr Alter haben beide mittlerweile ihre Medikamente, in verschiedenen Dosierungen morgens wie abends. Manchmal fühlt es sich fast ein bisschen wie im Spital an – nur die Pillendose mit Wochenaufteilung fehlt noch.

✨ Rückblick und Bogen zur Zucht

Spotty und Lenny sind wunderbare Hunde, die mich geprägt haben – jeder auf seine Art. Ihre Geschichten haben mir gezeigt, wie vielfältig Hundeleben sein können: ein quirliger Hund aus dem Auslandstierschutz und ein loyaler Entlebucher ohne Papiere. Es waren keine schlechten Erfahrungen, im Gegenteil – ich habe beide unheimlich gerne und sie haben mir viel gegeben.

Guter Tierschutz ist für mich wertvoll und wichtig, und Spotty ist das beste Beispiel dafür, wie ein Hund aus dem Tierschutz ein Leben bereichern kann. Gleichzeitig haben mir beide gezeigt, dass ich meinen eigenen Weg gehen möchte: mit klaren Regeln, Gesundheitstests und Zulassungen. Deshalb war für mich klar: Wenn ich züchte, dann nur nach SKG- und FCI‑Regeln. Diesen Weg gehe ich heute mit Bramley tree’s Labrador – aus Überzeugung und mit dem Ziel, gesunde, wesensfeste und arbeitsfreudige Hunde hervorzubringen.

 

🌙 Abschließende Gedanken

Mit älteren Hunden merkt man plötzlich, dass nicht mehr alles selbstverständlich ist. Es tauchen neue Fragen auf: Soll ich meinen Hund noch impfen? Verträgt er eine Narkose? Kann ich ihn guten Gewissens für die nächsten Sommerferien zum Sitter geben – oder geht das nicht mehr?

Bei jedem Tierarztbesuch wird uns bewusst, wie endlich die gemeinsame Zeit ist. Gerade bei unseren Hunden, die oft nicht viel älter als zehn Jahre werden, lernen wir, dass jeder Tag zählt. Ab einem gewissen Alter dürfen wir dankbar sein für jede Woche, die uns geschenkt wird – und genau diese Dankbarkeit macht das Leben mit Senioren so besonders.

🐾 Unsere Senioren – Spotty und Lenny

Zwei Charakterköpfe, die meinen Weg geprägt haben

Manchmal denke ich zurück an die Anfänge – und dann stehen vor allem zwei Hunde im Mittelpunkt: Spotty und Lenny. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein, und doch haben beide meinen Weg entscheidend geprägt.

Spotty kam als junger Hund aus dem Tierschutz zu uns. Quirlig, aufgeweckt und manchmal stur – er hat meine Leidenschaft für Hundehaltung und -erziehung geweckt. Mit ihm besuchte ich Kurse, probierte Agility aus und fand im Mantrailing eine Beschäftigung, die uns bis heute Freude macht. Besonders schön war die Zeit, als meine Tochter ihn im Kindergartenalter in die Hundeschule begleitete und später sogar im Agility führte – eine Erfahrung, die ihre Beziehung bis heute prägt.

Mit den Jahren hat sich Spotty verändert: aus dem hibbeligen, nervösen Junghund wurde ein schlauer Senior, der genau weiss, wie er seinen Vorteil bekommt. Er ist immer noch spritzig und motiviert, für fast jeden Spass zu haben. Heute merkt man ihm das Alter an – mit über 13 Jahren, Morbus Addison und einer grossen Empfindlichkeit gegenüber Kälte braucht er mehr Rücksicht. Trotzdem bleibt er ein Hund, der mich viel gelehrt hat: über Geduld, Anpassung und die Freude am gemeinsamen Weg.

Lenny, unser Entlebucher Sennenhund ohne Papiere, ist der gemütliche Gegenpol. Zuhause verschmust und anhänglich, draussen eigenständig und rassetypisch loyal. Er bewacht zuverlässig „seinen Hof“ – sprich unser Haus – und bringt im Spiel viel Körperlichkeit mit, begleitet von seiner typischen Geräuschfreude.

Als junger Hund ist Lenny leider einmal „drunter“ gekommen – ein Erlebnis, das ihn geprägt hat und auch mich. Heute würde ich vieles anders angehen, doch damals haben wir gemeinsam einen Weg gefunden. Diese Erfahrung hat unsere Bindung noch enger gemacht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und individuell auf jeden Hund einzugehen.

Mittlerweile hört Lenny schlecht. Maura hat deshalb seinen „Wachhund‑Job“ übernommen und gibt den Impuls fürs Bellen. Wenn Lenny es nicht verpasst, macht er aber immer noch mit vollem Elan mit – ganz typisch er. Körperlich geht es ihm nicht mehr so gut. Trotz Physio und Schmerztherapie läuft er nicht mehr rund, und seine Baustellen lassen sich nicht wegtrainieren. Gleichzeitig hat das schlechte Hören auch einen Vorteil: Silvester ist für ihn endlich entspannter geworden. Viele Jahre war er durch die Knallerei extrem gestresst, egal ob Silvester oder 1. August. Wir haben alles versucht – Bachblüten, Thundershirt, Musik, geschlossene Fenster – nichts half wirklich. Erst Medikamente konnten ihm die nötige Ruhe geben. Heute freue ich mich für ihn, dass er diese Angst hinter sich lassen darf.

Und ja – durch ihr Alter haben beide mittlerweile ihre Medikamente, in verschiedenen Dosierungen morgens wie abends. Manchmal fühlt es sich fast ein bisschen wie im Spital an – nur die Pillendose mit Wochenaufteilung fehlt noch.

✨ Rückblick und Bogen zur Zucht

Spotty und Lenny sind wunderbare Hunde, die mich geprägt haben – jeder auf seine Art. Ihre Geschichten haben mir gezeigt, wie vielfältig Hundeleben sein können: ein quirliger Hund aus dem Auslandstierschutz und ein loyaler Entlebucher ohne Papiere. Es waren keine schlechten Erfahrungen, im Gegenteil – ich habe beide unheimlich gerne und sie haben mir viel gegeben.

Guter Tierschutz ist für mich wertvoll und wichtig, und Spotty ist das beste Beispiel dafür, wie ein Hund aus dem Tierschutz ein Leben bereichern kann. Gleichzeitig haben mir beide gezeigt, dass ich meinen eigenen Weg gehen möchte: mit klaren Regeln, Gesundheitstests und Zulassungen. Deshalb war für mich klar: Wenn ich züchte, dann nur nach SKG- und FCI‑Regeln. Diesen Weg gehe ich heute mit Bramley tree’s Labrador – aus Überzeugung und mit dem Ziel, gesunde, wesensfeste und arbeitsfreudige Hunde hervorzubringen.

 

🌙 Abschließende Gedanken

Mit älteren Hunden merkt man plötzlich, dass nicht mehr alles selbstverständlich ist. Es tauchen neue Fragen auf: Soll ich meinen Hund noch impfen? Verträgt er eine Narkose? Kann ich ihn guten Gewissens für die nächsten Sommerferien zum Sitter geben – oder geht das nicht mehr?

Bei jedem Tierarztbesuch wird uns bewusst, wie endlich die gemeinsame Zeit ist. Gerade bei unseren Hunden, die oft nicht viel älter als zehn Jahre werden, lernen wir, dass jeder Tag zählt. Ab einem gewissen Alter dürfen wir dankbar sein für jede Woche, die uns geschenkt wird – und genau diese Dankbarkeit macht das Leben mit Senioren so besonders.